5 wichtige Dinge die neue Hausbesitzer beachten sollten

Neuer Hausbesitzer? Dies muss beachtet werden



Als neuer Hausbesitzer haben Sie sich in eine Immobilie verliebt und wollen entweder in das Einfamilienhaus direkt selbst einziehen oder aber ein Mehrfamilienhaus optimal vermieten.

Doch Vorsicht! Auf neue Hausbesitzer kommen zahlreiche Aufgaben und Verpflichtungen zu, die sich im Vorfeld oft nur schwer überblicken lassen. Um Fallstricke zu vermeiden und beispielsweise gut gewappnet gegen spätere Mängel oder mögliche bauliche Veränderungen in der Umgebung zu sein, sollten Sie folgende 5 wichtigen Dinge beachten.

1. Überprüfen Sie als neuer Hausbesitzer alles!

Als neuer Hausbesitzer sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Im ersten Schritt ist es entscheidend, dass Sie alles rund um Ihr neu erworbenes Haus prüfen. Dazu gehört nicht nur eine Besichtigung mit Baugutachter, um eventuelle Mängel, Reparaturen, Baumaßnahmen etc. im Vorfeld abzuklären, sondern auch eine schriftliche Offenlegung durch den Verkäufer. Darin sollten mit entsprechenden Nachweisen, Rechnungen etc. durch den Verkäufer Umbaumaßnahmen, Reparaturen, bestehende Schäden, Problemstellungen wie alte Wasserschäden, Schimmelbildung etc. schriftlich festgehalten werden. Darüber hinaus sollten Sie bei der Stadt oder dem zuständigen Landkreis alles nachfragen, was Sie schriftlich erhalten können, wie beispielsweise die Historie der Genehmigung der Liegenschaft, eventuelle frühere Besitzer, Nutzungen etc. des Hauses aber auch mögliche Einschränkungen wie Denkmalschutz etc. Jede so gesammelte Information kann später hilfreich sein, falls es zu einem Widerverkauf kommt oder später Mängel am neu erworbenen Haus auftreten, die so vorab nicht klar waren.

2. Erstellen Sie ein Hausbesitzerjournal!

Im ersten Schritt haben Sie alles rund um Ihr neues Haus überprüft. Im zweiten Schritt sollten Sie ein Hausbesitzerjournal führen. In einem eigenen Hausordner sammeln Sie alle schriftlichen Unterlagen, die Sie zu Ihrem Haus zusammentragen könnten. Führen Sie eigene Dokumentationen über Bauveränderungen, Baufortschritt, Mängel u. v. m. Im Rahmen dieses Hausordners können Sie auch alle Rechnungen abheften, die mit dem Kauf und der Instandsetzung Ihres neuen Hauses in Zusammenhang stehen. In einem weiteren Schritt können Sie in diesem Hausordner auch eine Kalkulation und Übersicht über alle Ausgaben und mögliche Einnahmen aus Mieten etc. (beispielsweise bei Vermietung, Mehrfamilienhäusern) führen. Diese Kalkulation ist schnell zur Hand und hilft Ihnen dabei, den Überblick über Ihre Finanzen rund ums Haus zu behalten.

Tipp für neue Hausbesitzer: Der Aufwand für ein Hausbesitzerjournal muss nicht groß sein. Bewahren Sie den Hausordner an einer gut erreichbaren Stelle auf und befüllen Sie ihn im Vorfeld mit Klarsichtfolien, die über eine Multilochung verfügen. So können Sie eingehende Schriftstücke ohne großen Aufwand direkt in eine der Folien schieben und so zuverlässig aufbewahren.

3. Berücksichtigen Sie nicht nur einmalige Aufwendungen, sondern auch die laufenden Kosten!

Viele neue Hausbesitzer sehen auf den ersten Blick nur die einmaligen Kosten, die mit einem Hauskauf einhergehen. Jedoch sind mit dem neuen Haus auch eine ganze Reihe monatlicher Belastungen verbunden. Diese laufenden Kosten müssen Sie unbedingt von Anfang an, über die eigentlichen Kosten zur Finanzierung des Hauses hinaus, mit einplanen. Dabei müssen Sie u. a. mit laufenden Kosten wie Grundsteuer, Strom- und Heizkosten, Wasser- und Abwasserkosten, Müllgebühren, Rundfunkgebühren, Gebühren für Telefon und Internet etc. rechnen. Darüber hinaus ist es empfehlenswert, dass Sie sich monatlich einen festen Geldbetrag zur Seite legen, den Sie für Instandhaltung sowie Reparaturaufwendungen zurücklegen. Die folgende Checkliste für neue Haubesitzer hilft Ihnen dabei, den Überblick über die laufenden Kosten zu behalten:

  • Grundsteuer
  • Stromkosten
  • Heizkosten
  • Gebühren für Schornsteinfeger
  • Wassergebühren
  • Abwassergebühren
  • Gebühren für die Müllabfuhr
  • Gebühren für Straßenreinigung
  • Telefon
  • Internet
  • Rundfunkgebühren
  • Wohngebäudeversicherung
  • Hausratversicherung
  • Haus- und Grundbesitzer Haftpflichtversicherung
  • Gewässerschaden Haftpflichtversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Rücklagen (Experten empfehlen eine Rücklage von mindestens 1 Euro pro qm monatlich)

Wichtiger Hinweis für neue Hausbesitzer: Halten Sie alle Kosten stets im Blick und planen Sie größere Ausgaben sorgfältig im Rahmen Ihres Eigenkapitals oder einer Kreditfinanzierung. Viele Hausbesitzer übernehmen sich in den ersten Jahren und können schnell die Kosten für Kredit und laufende Ausgaben nicht mehr deckeln. Sie rutschen so oft unbemerkt in eine Insolvenz, die über kurz oder lang auch zur Zwangsvollstreckung am Haus führen kann.

Expertentipp: Rücklagen für Instandhaltung und Reparaturen bilden! Dabei gilt die Faustregel, einer Rücklage von mindestens 1 EUR pro Quadratmeter und Monat.

4. Prüfen Sie die kommunale Planung rund um Ihr neues Haus!

Viele neue Hausbesitzer vergessen über Ihre Freude zum neuen Haus, mögliche kommunale Planungen rund um das Haus zu prüfen. Fragen Sie im für Sie zuständigen Amt nach, ob und in welchem Rahmen es beispielsweise für die umliegenden Grundstücke Bebauungspläne gibt. So kann zum Beispiel ein bislang unverbauter, wunderbarer Ausblick bereits in kürzester Zeit Geschichte sein. Ebenso sollten Sie prüfen, ob es rund um Ihr Haus Bauvorhaben für neue Straßenführungen, Ausbaumaßnahmen etc. gibt. Lassen Sie sich alle Informationen nach Möglichkeit auch schriftlich aushändigen und vervollständigen Sie damit Ihren Hausordner. Liegen bislang nicht offengelegte Baupläne vor, kann dies beispielsweise Einfluss auf die Wohnqualität, den Wert Ihrer Immobile aber auch einen späteren Widerverkaufswert haben.

Erfragen Sie hierzu bei den zuständigen Ämtern in Städten und Gemeinden:

  • Flächennutzungspläne
  • Bebauungspläne

5. Scheuen Sie sich als neuer Hausbesitzer nicht davor selbst an den richtigen Stellen mit anzupacken!

Bestimmte Gewerke müssen neue Hausbesitzer an erfahrene Dienstleister und qualifizierte Handwerker abgeben, hierzu können beispielsweise Dachdeckerarbeiten, Montage von Heizung und Sanitär, Elektroinstallationen, Starkstromarbeiten und viele weitere Arbeiten gehören.

Hinweis für Hauseigentümer: Auch der Anschluss eines gewöhnlichen Küchenherds ist nicht zu unterschätzen und gehört in professionelle Hände. Der Grund dafür ist der Starkstrom Anschluss der hier nötig ist. Arbeiten die Starkstrom betreffen, dürfen laut Gesetzgebung nur durch einen erfahrenen Fachmann durchgeführt werden. Andernfalls wird bei einem falschen Anschluss eine eingeschaltete Herdplatte schnell zur tödlichen Gefahr.

Je nach eigener Qualifikation und eigenen Fachkenntnissen sollten Sie sich jedoch als neuer Hausbesitzer auch nicht davor scheuen, selbst aktiv an Ihrem Haus zu werden. Die Eigeninitiative kann von der Bauplanung, der Umsetzung einzelner Aufgaben wie Malertätigkeiten über Reparaturarbeiten bis hin zu einzelnen Bauprojekten im und rund um das Haus reichen.

Mit so genannten Eigenleistungen können neue Hausbesitzer Kosten sparen und selbst am neuen Eigenheim mitwirken. Folgende Tätigkeiten können ggf. von einem neuen Hausbesitzer selbst ausgeführt werden:

  • Geübte Heimwerker können beispielsweise den Treppen- und Geländerbau, Einbau von Fenstern oder Türen übernehmen oder dem beauftragten Handwerker helfend zu Hand gehen und somit Kosten sparen
  • Verlegen von Bodenbelägen wie Teppich oder Laminat
  • Anbringen von Wandverkleidungen
  • Streichen von Wänden
  • Renovierarbeiten wie das Entfernen oder Anbringen neuer Tapeten
  • Kleiner Alltagsreparaturen
  • Außenputzarbeiten
  • Anlegen von Trittsteinen oder Kieswegen
  • Anlegen der Außenanlagen

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