Renovierung planen: 7 Tipps & Ideen für Hausbesitzer

Renovierung planen

Hausbesitzer haben ein großes Interesse daran, den Wert ihrer Immobilien zu erhalten. Beim Haus sanieren oder Wohnungsumbau planen gilt es zunächst den Status Quo zu ermitteln, um im Anschluss Schritt für Schritt die eigentliche Renovierung planen zu können und eine nachhaltige Modernisierung vorzunehmen.

Eine Hausrenovierung kann ein sehr umfangreiches Vorhaben sein und Hauseigentümer vor unterschiedlichste Herausforderungen stellen. Damit beim Haus umbauen nichts dem Zufall überlassen wird, ist eine Checkliste zur Renovierung hilfreich.

In unseren 7 Tipps haben wir Ihnen wichtige Hinweise zusammengetragen, die einen nachhaltigen Haus- oder Wohnungsumbau sicherstellen und dabei auch rechtliche Aspekte, Kosten, Zeitplanung oder Eigen- sowie Fremdleistungen sowie auch eine nahtlose Kontrolle bei der Renovierung berücksichtigen.

Tipp 1: Checkliste zur Renovierung erstellen

Die erfolgreiche Sanierung eines Hauses oder einer Wohnung, hängt stark von der zugehörigen Planung und fristgerechten Umsetzung einzelner Baumaßnahmen ab.

Erstellen Sie in einem ersten Schritt eine Checkliste zur Renovierung auf der alle notwendigen Maßnahmen erfasst und einzelne Aufgaben etc. definiert werden.

Eine derartige Checkliste bietet Ihnen nicht nur einen ersten Überblick, sondern lässt sich auch im Laufe der Zeit individuell erweitern und ergänzen. So stellen Sie sicher, dass Sie nichts vergessen und auch alle notwendigen Baumaterialien, Personal, ausgewählte Handwerker etc. in Ihrer Planung mit berücksichtigt haben.

Tipp 2: Mögliche rechtliche Auflagen zur Hausrenovierung prüfen

Eine Renovierung planen, heißt auch die rechtlichen Rahmenbedingungen zu kennen. Prüfen Sie beispielsweise, ob Sie für Ihr Bauvorhaben eine Baugenehmigung benötigen oder ob es zum Beispiel Vorgaben rund um Denkmalschutz oder Energieeinsparung zu berücksichtigen gilt.

Nehmen Sie umfangreiche Umbauten vor oder Modernisieren Sie im großen Stil, müssen Sie dabei die Anforderungen des Gebäude-Energie-Gesetzes (GEG) berücksichtigen. Darin sind energetische Richtlinien, Vorgaben zu Heiz- und Klimatechnik oder Wärmedämmung geregelt.

Achten Sie darüber hinaus auf mögliche Baugenehmigungen oder Bauvorschriften. Diese gelten in der Regel nicht für Schönheitsreparaturen in Innenräumen oder die Veränderung von Sanitäranlagen. Planen sie jedoch eine Fassadenerneuerung, einen Anbau oder eine Dachsanierung gilt es unter Umständen bestimmte Richtlinien einzuhalten.

Tipp 3: Kosten ermitteln und Finanzierung zum Umbau planen

Eine erfolgreiche Renovierung von Haus oder Wohnung steht und fällt mit einer zuverlässigen Planung der Kosten. Legen Sie bereits im Vorfeld das erforderliche Budget fest und prüfen Sie bei der Kostenplanung, ob wichtige Faktoren in der Kostenaufstellung noch nicht berücksichtigt worden sind.

Mit diesem Vorgehen vermeiden Sie spätere Probleme, wie Kostenfallen, die Sie im Vorfeld schlichtweg nicht berücksichtigt haben. Planen Sie außerdem einen angemessenen Kostenpuffer ein, falls während des Umbaus doch Kosten entstehen, die Sie so vorab nicht einkalkulieren konnten.

Zusätzlich besteht die Option den Umbau zu finanzieren oder durch eine Förderung zur Sanierung finanziell unterstützen zu lassen. Neben Gesprächen mit Banken und Kreditvermittlern kann hier auch ein Termin mit einem Experten für Fördersanierung sinnvoll sein. Möglicherweise gibt es Förderungen, die Sie gezielt bei Ihrer Haussanierung oder Ihrem Wohnungsumbau anwenden können.

Tipp 4: Schritte der Renovierung planen und Zeitplan erstellen

Welche Phasen der Renovierung sind notwendig und welche Zeiträume werden dafür erforderlich sein? Je genauer Sie die Schritte planen und einen Zeitplan erstellen, umso effizienter wird die Umsetzung Ihres Bauvorhabens gelingen.

Planen Sie in diesem Zusammenhang auch mögliche Probleme, die erst während des Umbaus auftreten oder Verzögerungen durch Handwerker etc. ein, indem Sie mit Zeitpuffern arbeiten.

Diese geben Ihnen den nötigen Handlungsspielraum, sollte es zu unvorhergesehenen Entwicklungen oder Problemstellungen kommen, die im Vorfeld nicht absehbar waren.

Tipp 5: Eigenleistungen beim Haus umbauen definieren

Wenn Sie die Renovierung planen, geht es auch darum zu definieren, welche Arbeiten möglicherweise in Eigenleistung umgesetzt werden können und für welche Maßnahmen ein Dienstleister oder erfahrener Handwerker mit speziellem Fachwissen erforderlich ist.

Neben dem zeitlichen Faktor spielt hier auch Ihr handwerkliches Geschick und Ihre Vorkenntnisse bei Sanierung und Umbau eine wichtige Rolle. Wenn Sie bestimmte Aufgaben in Eigenleistung umsetzen wollen, sollten Sie das Zusammenspiel mit externen Dienstleistern bereits vorab genau planen.

So können später alle Aufgaben Hand in Hand gehen und wichtige Maßnahmen rechtzeitig fertiggestellt werden, um ausgewählte Tätigkeiten zum richtigen Zeitpunkt beispielsweise an einen externen Auftragnehmer zu übergeben.

Tipp 6: Angebote einholen und Dienstleister beauftragen

Rund um das Umbau planen besteht die Möglichkeit die passenden Dienstleister mit wichtigen Aufgaben zu betrauen. Dazu ist es empfehlenswert bereits im Voraus rechtzeitig damit zu beginnen, Angebote für einzelne Gewerke oder Tätigkeitsfelder einzuholen.

Darin sind alle Leistungen und die damit verbunden Kosten aufgeschlüsselt und Sie erhalten zusätzlich wichtige Informationen, zum Beispiel ob die benötigten Handwerker auch zum geplanten Zeitraum zur Verfügung stehen und Ihre Arbeit an Ihrer Immobilie aufnehmen können.

Mit Hilfe eines passgenauen Angebots wissen Sie exakt, welche Kosten auf Sie zukommen und Ihnen bleiben böse finanzielle Überraschungen sowie damit verbundene ungeplante Mehrkosten erspart.

Tipp 7: Bauarbeiten überwachen und Problemen entgegenwirken

Die Bauüberwachung wird häufig unterschätzt, trägt aber maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des gesamten Bauvorhabens Ihrer Hausrenovierung bei.

Dazu sollten Sie regelmäßig die ordnungsgemäße Durchführung einzelner Bauaktivitäten ebenso prüfen, wie eine fristgerechte Umsetzung verbunden, mit der Einhaltung des gesamten Zeitplans.

Wenn Sie einzelne Schritte im Blick behalten, haben Sie auch die Möglichkeit rechtzeitig zu intervenieren, wenn Arbeiten nicht korrekt durchgeführt werden oder anders verlaufen, als beim Renovierung planen vorgesehen.

Tritt ein derartiger Fall auf, gilt es schnell zu handeln und das Gespräch mit den jeweiligen Handwerkern zu suchen. Viele Problemstellungen lassen sich so besprechen und möglicherweise frühzeitig beheben, bevor es zu Zeitverzögerungen kommt.

Fazit: Haus sanieren oder Wohnungsumbau planen wie die Profis!

Mit unseren 7 Tipps und den passenden Hinweisen können Hausbesitzer besonders effizient eine ergebnisorientierte und termingerechte Renovierung planen. Eine gut strukturierte Planung bildet eine wertvolle Basis, um Ihre Sanierung oder Renovierung effizient umzusetzen zu können.

Neben dem aktuellen Ausgangszustand, sollten Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen ebenso kennen, wie die Kosten, die im Rahmen der Haussanierung oder dem Wohnungsumbau auf Sie zukommen. Dazu haben Sie die Option, unverbindlich und kostenfrei, Angebote bei den jweiligen Dienstleistern einzuholen. Ein solider Zeitplan, der auch Pufferzeiten berücksichtigt, unterstützt Sie bei Ihrem Bauvorhaben.

Prüfen Sie in diesem Zusammenhang auch die Baumaßnahmen, die in Eigenleistung oder durch einen beauftragten Handwerker durchgeführt werden. Eine sorgfältige Bauüberwachung und eine flexible Reaktion auf Änderungen sorgen für einen erfolgreichen Umbau.

Comments
  • Hannes Bartschneider sagt:

    Ich möchte mein Haus umbauen lassen. Nun habe ich überlegt, was der passende erste Schrit wäre. Ich werde mal schauen, was ich Eigenleistung machen kann. Mein handwerkliches Geschick beschränkt sich jedoch eher auf ein Minimum.

  • Marie de Jonge sagt:

    Als wir unsere Einfahrt sanierten, haben wir uns auch über die richtigen Methoden informiert. Wir haben dann einen Spezialisten hinzugezogen, der uns geholfen hat, eine Berechnung zu erstellen. Es ist wichtig, dass Sie sich für diese Art von Arbeit ausreichend beraten lassen.

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